28.11.2025 Tag der Krebsvorsorge
Krebs zählt weiterhin zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Gleichzeitig haben sich die Heilungschancen in den vergangenen Jahren deutlich verbessert – vor allem dann, wenn Tumore früh erkannt werden. Die Krebsvorsorge und Früherkennung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Durch regelmäßige Untersuchungen können Vorstufen oder frühe Stadien entdeckt werden, die oft gut behandelbar sind.
Was bedeutet Krebsvorsorge?
Krebsvorsorge umfasst zwei zentrale Aspekte:
- Früherkennung – medizinische Untersuchungen, die mögliche Tumore oder Vorstufen entdecken, bevor Beschwerden auftreten.
- Prävention – Maßnahmen, die das persönliche Risiko senken, wie gesunde Ernährung, Bewegung, Nichtrauchen und Schutz vor UV-Strahlung.
Beides zusammen trägt dazu bei, das Risiko einer schweren Erkrankung zu reduzieren.
Welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es?
In Deutschland stehen eine Reihe von gesetzlich verankerten Früherkennungsuntersuchungen zur Verfügung, abhängig von Alter und Geschlecht. Auf der Website der AOK kann man herausfinden, welche Krebsvorsorge als nächstes ansteht.
Früherkennung rettet Leben
Viele Krebsarten verursachen im Frühstadium keine Beschwerden. Regelmäßige Untersuchungen können daher entscheidend sein, denn:
- Früh erkannte Tumoren sind oft gut behandelbar.
- Vorstufen lassen sich entfernen, bevor sie entarten.
- Die Überlebenschancen steigen erheblich.
Darmkrebs gilt beispielsweise als eine der am besten durch Vorsorge vermeidbaren Krebsarten. Ähnliches gilt für Gebärmutterhalskrebs durch HPV-Impfung und Screening.
Vorsorgeverhalten stärken - Erinnerungen helfen
Viele Menschen vergessen die empfohlenen Untersuchungstermine oder schieben sie vor sich her. Digitale Erinnerungshilfen, Kalenderfunktionen oder Informationsangebote können helfen, die Übersicht zu behalten.
Auch Ärzte und Ärztinnen, Selbsthilfeorganisationen und Gesundheitseinrichtungen rufen regelmäßig zur Teilnahme auf – denn die Untersuchungen sind niedrigschwellig, sicher und für viele Altersgruppen empfohlen.
Prävention im Alltag
Neben der medizinischen Vorsorge spielen persönliche Lebensgewohnheiten eine große Rolle. Dazu gehören:
- Rauchverzicht
- Ausreichende Bewegung
- Eine ausgewogene Ernährung
- Schutz vor übermäßiger UV-Strahlung
- Maßvoller Umgang mit Alkohol
- Impfungen, z. B. gegen HPV
Diese Faktoren können das individuelle Krebsrisiko deutlich reduzieren.
Krebsvorsorge und Früherkennung sind entscheidende Bausteine für eine bessere Gesundheit und erhöhte Heilungschancen. Wer regelmäßig die empfohlenen Untersuchungen wahrnimmt und auf einen gesundheitsbewussten Lebensstil achtet, kann sein persönliches Risiko deutlich senken und im Fall der Fälle frühzeitig handeln.